Marion Le Pen triumphiert in USA: „Es gibt in Europa eine Jugend, die bereit ist, für unsere Werte zu kämpfen“

Neuer Liebling der Konservativen in USA: Marion Maréchal Le Pen

Letzte Woche fand bei Washington die CPAC statt, die weltgrößte Konferenz für konservative Politik. Es sprachen Stars wie Donald Trump, Mike Pence, Nigel Farage, Ben Shapiro, Sheriff David Clarke, Laura Ingraham, Kellyanne Conway und viele mehr. Doch am meisten gefeiert wurde der transatlantische Brückenschlag von Marion Maréchal Le Pen. Jouwatch gibt die ganze Rede wieder:

„Bonjour CPAC! Ich begrüße alle meine konservativen Mitstreiter. Ich hoffe, euch Amerikanern gefällt mein französischer Akzent – und ich hoffe ich erscheine euch nicht so schrecklich wie die amerikanischen Medien mich gerne darstellen. Es ist verrückt: Gestern war ich eine Faschistin, heute bin ich eine Sozialistin – klar, sei’s drum. Was auch immer die Medien sagen: Für mich ist es eine sehr große Ehre, meine französische Stimme in diesem großen Meer patriotischer Amerikaner zu erheben!
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Heute feiere ich 240 Jahre amerikanisch-französischer Freundschaft. Unsere Freundschaft begann lange vor den Stränden der Normandie und den Schützengräben im Wald von Belleau, wo die Tapferkeit eurer Soldaten noch heute nachhallt. Unsere Allianz ist beim Kampf um die Freiheit unersetzlich. Frankreich war das erste Land, dass die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten anerkannt hat. (Applaus.) Französisches Blut wurde im Freiheitskampf auf amerikanischem Boden vergossen und besiegelte unsere Freundschaft.

Heute, über zwei Jahrhunderte später, hier bei CPAC, stehen wir wieder Seite an Seite im Kampf um unsere Freiheit. Unsere Freiheit ist ein Geschenk: Wirtschaftliche und politische Freiheit, Meinungsfreiheit, Gewissensfreiheit sind unsere gemeinsamen Schätze. Nach eintausendfünfhundert Jahren unserer Existenz als französische Nation müssen wir jetzt wieder um unsere Freiheit kämpfen.

Denn Frankreich ist nicht mehr frei. Die Franzosen können ihre Politik nicht mehr frei wählen, ob es um wirtschaftliche und monetäre Freiheit geht, um Einwanderung oder um Außenpolitik – unsere Freiheit liegt heute in den Händen der Europäischen Union. (Buhrufe.) Diese Europäische Union ist nicht Europa. Es ist eine Ideologie, die immer nur in die Zukunft blickt, und dabei unter geschichtlicher Amnesie leidet. Eine Ideologie, die keine Länder kennt, keine Völker, keine Wurzeln, und keine Zivilisation. Die EU ist langsam dabei, Länder mit einer über tausendjährigen Geschichte zu töten.

Ich lebe in einem Land, in dem 80% – sie haben richtig gehört – 80% der Gesetze von der EU aufoktroyiert werden. Die einzige Funktion unseres Parlamentes heutzutage ist, EU-Gesetze abzunicken. Ich will das ganz klar zu sagen: Ich nehme es ihm nicht übel, wenn Präsident Donald Trump sagt, „America First“ (Applaus.) – Ich will auch „Amerika zuerst“ für die amerikanischen Bürger, ich will „Brittannien zuerst“ für die britischen Bürger, und ich will „Frankreich zuerst“ für die französischen Bürger! (Jubel.)
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Deshalb kämpfe ich dafür, dass die französische Außenpolitik ihre einzigartige Rolle beibehalten kann – als Bindeglied zwischen Ost und West. Unsere lange Geschichte hat uns ein besonderes Verhältnis vermacht zu Afrika, zu Russland, zu Asien und dem Nahen Osten. Wie müssen selber über unser Militär und unsere Außenpolitik entscheiden dürfen. Unsere Kräfte, Frankreich und USA, ergänzen sich.

Wenn wir, wie ihr, Frankreich wieder großartig machen wollen, müssen wir unsere eigenen wirtschaftlichen Interessen auf den globalen Märkten verteidigen. Die EU drängt uns ein unfaires Verhältnis zum Rest der Welt auf. Wir können ein Modell nicht akzeptieren, das in der Dritten Welt Sklaven schafft und Arbeitslose zuhause bei uns im Westen! Ich lehne diese normierte Welt ab, die die EU uns vorschlägt. Ich finde die Menschen haben ein Recht auf geschichtliche Kontinuität. Alles was ich will ist das Überleben meiner Nation, unser materielles und intellektuelles Erbe weiterzureichen.

(Zwischenruf: Vive la France!)

Vive la France, ja. Diese junge Generation wird nicht länger ermutigt, ihr kulturelles Erbe zu lieben und wertschätzen. Sie bekommen eine Gehirnwäsche der Schuld und Schande für ihr Land verabreicht. Das Ergebnis ist die Entwicklung einer islamischen Gegengesellschaft in Frankreich. Nach 40 Jahren der Masseneinwanderung, der Islamlobbys und der politischen Korrektheit ist Frankreich im Begriff, von der ältesten Tochter der katholischen Kirche zur kleinen Nichte des Islams zu werden. Der Terrorismus ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Das ist nicht mehr das Frankreich, für das unsere Großeltern gekämpft haben. (Applaus.)

Wie sind wir an diesen Punkt gekommen? Die EU und die französischen Regierungen habe eine wichtige Sache vergessen: Um sich nach außen öffnen zu können muss der innere Kern robust sein. Um Willkommen zu heißen, muss man bleiben wer man ist, umd um zu teilen muss man etwas zu bieten haben. Ohne Familien und Nationen veschwinden die Grenzen des Allgemeinwohls, der natürlichen Rechte und der gemeinsamen Moral, und es bleibt die Herrschaft des Egoismus, jeder gegen jeden.

Heutzutage werden sogar Kinder zur Ware. Wir hören nun in der öffentlichen Diskussion, man habe das Recht sich ein Kind aus dem Katalog zu bestellen, man habe das Recht die Gebärmutter einer Frau zu mieten, man habe das Recht ein Kind seine Mutter oder Vater wegzunehmen. Nein, hat man nicht. Ein Kind ist nicht ein Recht. Ist das die Freiheit, die wir haben wollen? Nein. Wir wollen keine atomisierte Welt von Individuen, ohne Geschlecht, ohne Vater und Mutter, ohne Nation.

Was wollen wir dann? Genau wie ihr wollen wir unser Land zurück. Ich bin hierher gekommen, um euch zu sagen, dass es heute in Europa eine Jugend gibt, die bereit ist diesen Kampf aufzunehmen. Eine Jugend, die an Fleiß glaubt, dass ihre Fahne für etwas steht, die individuelle Freiheiten und das Recht auf Privatbesitz verteidigen will, eine konservative Jugend die ihre Kinder vor Eugenik und dem Delirium der Gender-Theorie verteidigen will, die ihre Eltern vor Euthansie und die Menschheit vor dem Transhumanismus bewahren will.

Wie die Jugend Amerikas tritt die Jugend Frankreich das Erbe einer großen Nation an. Doch wem viel gegeben wird, von dem wird auch viel verlangt. Unser Kampf kann nicht nur an der Wahlurne stattfinden. Wie müssen unsere Ideen auch in den Medien, der Kultur und der Bildung kommunizieren, um die Dominanz der Linken und der Sozialisten zu brechen. Deshalb habe ich vor kurzem eine Akademie für Management und Politische Wissenschaft begründet, deren Ziel es ist, die Anführer von Morgen auszubilden, die den Mut, das Verständnis und die Fähigkeiten haben werden, die Interessen ihres Volkes zu verteidigen. Es ist eine riesige Herausforderung. Aber die letzten zwei Jahre haben eines gezeigt: Man sollte niemals das Volk unterschätzen. (Applaus.)

Denn wer nicht kämpft hat schon verloren. Brexit in UK, „Demo für Alle“ in Frankreich, und natürlich die Wahl von Donald Trump als Präsident der USA haben bewiesen: Gibt man den Menschen die Chance, ihr Land zurückzuholen, dann machen sie das auch. Durch euer Talent und eure Taten habt ihr es geschafft, den Konservativismus wieder zum obersten Punkt auf der politischen Agenda zu machen. Lasst uns gemeinsam darauf aufbauen, was ihr in den USA geschafft habt, damit wir beiden Seiten des Atlantiks die konservative Agenda sich durchsetzen kann.

Ich möchte mit einem Zitat von Gustav Mahler abschließen, das mir sehr gut gefällt, das für mich die konservative Gegenwart auf den Punkt bringt: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ Ihr hier wart der Funke. Jetzt ist es an uns, diese konservative Flamme in unser Land zu tragen.

Vive le nation libre! Vive le peuple libre! Und lang lebe die amerikanisch-französische Freundschaft! Vielen Dank!“

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